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OWK Bensheim

Der Hemsbergturm

Die junge Sektion des Odenwaldklubs Bensheim war sehr früh bestrebt den Hemsberg etwas mehr in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken und den Wanderer seine Reize zu erschließen. Die Absicht, auf seinem Gipfel einen Aussichtsturm zu errichten geht bis in das Jahr 1889 zurück. Damals hatte der Bensheimer Odenwaldklub beschlossen, dort einen Turm zu bauen. Die Ausführung scheiterte jedoch zunächst an der Beschaffung des dazu benötigten Kapitals. Erst im Jahre 1898 war es soweit, dass die Bauarbeiten vergeben werden konnten. Es dauerte aber immer noch drei Jahre, bis die endgültige Bausumme von 8.000 Mark, beisammen war. Davon stiftete der Gesamt-Odenwaldklub 500 Mark, die OWK Gruppe Bensheim 2.000 Mark. Den Rest von 4.300 Mark gab Kommerzienrat Euler als Anleihe, auf deren Rückzahlung er später jedoch verzichtete.
Nach einem Plan des Architekten Metzendorf wurde der Bau dann im Jahre 1900 begonnen. Das fast dreitausend Quadratmeter große Grundstück wurde seinerzeit zu einem Preis von 278 Mark gekauft. Im Herbst 1901 war der eigentliche Turmbau fertig. Die Höhe des Turmes beträgt vom Fußboden bis zum Plateau 15 Meter. Nur die Planierungsarbeiten waren noch durchzuführen. die Generalversammlung legte bereits fest, dem Turm den Namen

"Bismarck-Turm"


Zu geben.

Am 06. Juli 1902 war es dann endlich soweit. Der "Bismarckturm" war vollendet.
Die Einweihungsfeier konnte stattfinden und gestaltete sich zu einem wahren Volksfest.
Von nun an bildete der Hemsberg ein beliebtes Ausflugsziel. Auch heute noch werden wie einst die Freunde des Hemsberges hinaufsteigen zu seinem Turm und sich erfreuen an dem umfassenden Ausblick ins Gebirge und in die Ebene.

Mitte der 50er Jahre fand nun ein lange gehegter Wunsch, ein Klubzimmer in den Mauern des Turmes einzurichten, seine Erfüllung. Die über der Turmunterkunft gelegene kleine Halle wurde zugebaut, mit Fenstern versehen und in einen wohnlichen, gemütlichen Raum verwandelt. Mitglieder und Freunde legten ihre Beiträge und Spenden zusammen, um die Kostendes Umbaus und der Einrichtungsgegenstände tragen zu können.

Der wahre Natur- und Wanderfreund wird keine Mühe scheuen den Hemsberg in seiner Stille und Unberührtheit immer wieder aufzusuchen und sich zu erfreuen an den kleinen Dingen in der Nähe und dem beschwingten Ausblick in die Ferne.


Wenn die rot - weiße Fahne von der Turmspitze weht, ist die Restauration geöffnet. Getränke und Handkäs mit Musik und Grillwürstchen gehören zum Standardangebot.


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